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[24]Allesdinge

   [25]Druckgrafik

[26]Update Druckgrafik

   [27]Ausstellung

[28]Allesdinge-Aufbau

   [29]21. März 2021 [30]arie

   Endlich kann der Aufbau der Ausstellung "Allesdinge" beginnen. Nachdem
   sie im Jahr 2020 Pandemie bedingt nicht stattfinden konnte, wurde sie
   auf das Jahr 2021 verschoben. Die bauliche und technische
   Modernisierung der Gedok Galerie Heidelberg verzögerte die Eröffnung
   nochmals um einige Wochen. Jetzt heißt es den Raum mit Arbeiten aus den
   Jahren 2014 bis 2021 zu bestücken.

   [31]Ausstellung Allesdinge

   [32]Allesdinge-Begrüßung von Christel Fahrig-Holm

   [33]Allesdinge-Einführung von Dr. Monika Maier-Speicher
   Einladungskarte Vorderseite und......Rückseite. Nie gedruckt.

   [34]Allesdinge[35]Ausstellung

   [36]Ausstellung

[37]Allesdinge - Begrüßung

   [38]14. März 2021 [39]arie

   Sehr geehrte Damen und Herren,
   liebe Freundinnen und Freunde der GEDOK-Galerie Heidelberg.

   Mein Name ist Christel Fahrig-Holm, seit Ende des letzten Jahres bin
   ich 2. Vorsitzende der GEDOK Heidelberg.

   Wie gern würde ich Sie hier und jetzt persönlich in den Räumen der
   Galerie willkommen heißen, um mit Ihnen gemeinsam die Eröffnung der
   Ausstellung "Allesdinge" von Anette Riebel-Mehne zu feiern. Hoffen wir,
   dass sich solche persönlichen Begegnungen noch während der Dauer dieser
   Ausstellung, also bis Mitte April, realisieren lassen.

   In der Galerie haben während der letzten 4 Wochen verschiedene
   Umbau-Maßnahmen stattgefunden, um die Räume für die aktuellen
   hygienischen und technischen Erfordernisse jetzt und auch in Zukunft
   fit zu machen. Veranstaltungen in Präsenz und mit Publikum werden auf
   diese Weise wieder möglich sein. Darauf freuen wir uns sehr.

   Kommen wir zu unserer Künstlerin Anette Riebel-Mehne.
   Von Beruf Grafik-Designerin und Künstlerin, studiert u.a. an der EKA
   Trier, Mitglied der GEDOK seit dem Jahr 2018, scheint sie mit ihrer
   Kunst dem Flüchtigen, Zerbrechlichen, Ephemeren, dem schwer zu
   fassenden Augenblick auf der Spur zu sein.
   "Allesdinge" nennt sie ihre neuste Ausstellung: Auch diese
   Wortschöpfung entwindet sich der Festlegung, ist mindestens
   doppeldeutig.
   Reduzierte man die gezeigten Arbeiten auf den bloßen Werkstoff, aus dem
   sie geschaffen sind, dann wären es in der Tat nichts "all(e)s Dinge",
   die wir da zu sehen bekämen: Reste von Wellpappe oder anderem
   Verpackungsmaterial, Unscheinbares und scheinbar Wertloses.
   Die Behandlung im künstlerischen Prozess macht aus ihnen "Allesdinge",
   eigene Wesen, Mikrokosmen gleichsam, in denen das Kleinste und das
   Größte sich für einen Moment verbinden. Das Kleinste, der scheinbar
   wertlose Werkstoff, aus dem sie geschaffen sind, das Größte, der Akt
   der kreativen Verwandlung - oder das Spiel - das Spiel, in dem Schiller
   das eigentliche Wesen des Menschen erkennt "Der Mensch spielt nur, wo
   er in voller Bedeutung des Worts Mensch ist, und er ist nur da ganz
   Mensch, wo er spielt."

   Christel Fahrig-Holm

   [40]Allesdinge-Einführung von Dr. Monika Maier-Speicher

   [41]Aufbau der Ausstellung

   [42]Allesdinge

   [43]Allesdinge[44]Ausstellung

   [45]Ausstellung

[46]Allesdinge - Einführung

   [47]14. März 2021 [48]arie

   von Dr. Monika Maier-Speicher

   Anette Riebel-Mehne - Allesdinge
   27. März bis 24. April 2021
   GEDOK-Galerie Heidelberg

   Die großformatigen Fotografien von Anette Riebel-Mehne zeigen
   alltägliche, oft winzige und banale Dinge wie Samenstände von
   Wildpflanzen, in Streifen zerschnittene Wellpappe oder Plastikfolie
   oder Teile einer Einwegflasche. Einige Objekte erfahren eine
   Bearbeitung mit Tusche oder Wachs. Die starke Vergrößerung macht
   interessante Strukturen sichtbar und es kommt zur Verfremdung. Durch
   gezielte Einstellungen von Brennweite und Blende ergibt sich zudem ein
   überraschender Kontext: Der Tiefenschärfebereich ist relativ eng,
   sodass nur ein bestimmter Bereich scharf gezeichnet ist, der den Blick
   des Betrachters anzieht. Die Tiefe des Raumes verdämmert im
   Unschärfebereich und lässt keine Rückschlüsse auf die Größe der Dinge
   zu, da die räumliche Relation fehlt. Beim konzentrierten Sehen verengt
   sich der Blickwinkel auf das Wesentliche, das Umfeld wird ausgeblendet.
   Dies alles und die Präsentation einzelner Dinge oder Gruppen von
   gleichartigen führt zur Monumentalisierung. Die strenge Komposition mit
   der betonten Mitte und die groß ins Format gesetzten Objekte
   unterstreichen ihre Relevanz. Sie scheinen völlig losgelöst von ihrer
   ursprünglichen Bedeutung und Funktion eine neue Stellung in der Welt
   gefunden zu haben. So stellt sich bei den sich überkreuzenden schmalen
   Streifen aus Wellpappe beinahe der Anschein von organischem Leben ein.
   Wie auf Spinnenbeinen stelzen sie durch den nicht näher definierten
   Raum. Der transparente Boden einer blauen Wasserflasche ergänzt sich
   mit seinem Schatten zu einem zarten und fragilen vogelähnlichen
   Gebilde, das seine Schwingen weit ausgebreitet hat. Selbst die mit
   Schnur zusammengehaltene Schachtel mit geöffnetem Deckel scheint sich
   zu bewegen. Dieser Eindruck wird durch die serielle Arbeit mit dem
   Blick aus unterschiedlichen Perspektiven noch unterstrichen.

   Neben der Fotografie entstehen Videos von Aktionen mit Objekten, die
   sich durch die Behandlung mit Wachs oder Tusche verändern oder Spuren
   hinterlassen. Der Einmalhandschuh oder die Verpackung wird langsam mit
   flüssigem Wachs gefüllt, wird dadurch prall und beginnt seine "Finger"
   wie Beine zu bewegen. Das Endstadium der Bewegung zeigt nun die
   erstarrte Form und wird von der Künstlerin fotografisch dokumentiert.
   Auch die Tuschespur auf einem weißen Blatt ist das Endergebnis einer
   solchen Performance. Dazu wurde ein aufgefalteter Teebeutel in Tusche
   getaucht und sehr langsam über das weiße Papier gezogen, während die
   Kamera filmt. Hinter dem Bild steckt also das eigentliche Ansinnen der
   Künstlerin: die Visualisierung des künstlerischen Prozesses an sich. Im
   Gegensatz zur Fotografie, die einen zeitlichen Punkt festhält, zeigt
   das Video einen begrenzten Zeitraum. Voraus geht immer die Erarbeitung
   eines Konzeptes, welche das Arrangement und die Abfolge der Bewegungen
   ebenso beinhaltet wie die Lichteinstellung. Nicht planbar sind die
   Ergebnisse und überraschen immer wieder durch neue Strukturen und
   Veränderungen der verwendeten Materialien. Auch die Installation "Die
   fleißigen Hände" ist das Endprodukt einer Zeitaktion. Mit dem Tuch
   nimmt Riebel-Mehne direkt Bezug auf den Ort der Ausstellung. Hier war
   eine Wäscherei, in welcher Frauen ihre Arbeit verrichteten. Das
   Textfragment der Cyanotypie bezieht sich auf die Rolle der Frau in
   Schillers "Das Lied von der Glocke": "Und drinnen waltet / Die züchtige
   Hausfrau, / [ ...] / Und reget ohn' Ende /  Die fleißigen Hände, / Und
   mehrt den Gewinn / Mit ordnendem Sinn,[ ...].

   Auch wenn die Fotografien und Videos von Anette Riebel-Mehne an das
   konkret Vorfindbare gebunden sind, reproduzieren sie die Wirklichkeit
   nicht eins zu eins. Vielmehr produzieren sie eine andere neue
   Wirklichkeit, die die Wahrnehmung des Betrachters durch ihre Intensität
   verändern. Sie wird durch vorher gefällte Entscheidungen und Maßnahmen
   des Konzeptes festgelegt. Ihre ästhetische Qualität besteht in dem
   Gestus des Zeigens von unentdeckten und deshalb unbeachteten Zuständen
   und Vorgängen.

   [49]Aufbau der Ausstellung

   [50]Allesdinge

   [51]Allesdinge-Begrüßung von Christel Fahrig-Holm
   [52]Einblicke in die Ausstellung Einblicke in die Ausstellung

   [53]Allesdinge[54]Ausstellung

   [55]Herkules 1-4

   [56]Objekt

[57]Der gute Ton

   [58]14. Dezember 2019 [59]arie

   Gelber Ton, schwarzer Ton, roter Ton - verschiedene Tonarten geknetet,
   gerollt, gedrückt, geworfen, bedruckt, glasiert und gebrannt. An einem
   Samstagnachmittag entstanden diese handtellergroßen kleine Objekte.
   Gelbes Tontürmchen: die Fläche mit einem Muster bedruckt, nach innen
   gerollt, teilweise glasiert und im Ofen gebrannt. Am Glasur-Übergang
   entstand ein orangefarbiger Schimmer. Rotes, gerolltes Tonband,
   anmutig, wie ein Schmuckstück, mit Braunstein glasiert, schimmert es am
   Rand metallisch.Herkules (1-4): aus einer anderen Zeit. Das kleine
   Quadrat trägt sein loses Haupt mit Grazie.Schwarzes Schlangentonband:
   schwarzer Ton braucht eine niedrigere Brenntemperatur als die beiden
   anderen. Ein rotes, gemustertes Tonband mit Braunstein.

   [60]Objekt

   [61]Bälle machen Druck - einzelne "Lettern"

   [62]Papierarbeiten, [63]Spiel mit den Dingen, [64]Video

[65]Bälle machen Druck

   [66]6. Oktober 2018 [67]arie

   Gutenbergs bewegliche Lettern frei interpretiert! In helle,
   handtellergroße  Schaumstoffbälle das Alphabet geritzt, in Tusche
   getaucht und an die Stoff- oder Papier-Wand geworfen, Entstehung und
   Bewegung gefilmt, in einzelne Sequenzen zerschnitten. Anbei ein kleiner
   Einblick in die einzelnen Schaffensphasen:

   IFRAME: [68]https://player.vimeo.com/video/317777896

   Bälle machen Druck - Druckergebnis Druckergebnis. Tusche auf Papier,
   ca. 50 x 200 cm


   Bälle machen Druck - Filmstills Bildsequenzen eines fliegenden Balles
   in Richtung Papier. Fotoabzug Kodak Pro Endura, 60×15 cm.


   Bälle machen Druck - Ausstellungsansicht 550 Jahre nach Gutenberg:
   "Bälle machen Druck" Ausstellungsansicht

   [69]Video

   [70]Objekt, [71]Zeichnung

[72]Offene Werke

   [73]17. März 2018 [74]arie

   Schmale Teppichstücke im schwarz-weiss Spiel, eine in Streifen
   geschnittene, durchsichtige, mit Folien-Stift beschriebenes Plastik
   wird zum filigranen Objekt. Die Säule im Raum dient als Basis für ein
   fließendes Experiment auf Papier. Elemente aus der Reihe "[75]Schwarzer
   Kunst-Stoff" werden zu großformatige Zeichnungen. Ein bewegliches
   Metallgelenk tanzt auf dem Papier. Der schöpferische Prozeß bleibt
   offen.

   Rauer Teppich

   Fließexperiment an der Säule

   "filigran" - Plastik, Folienstift

   "the next step" - Zeichnungen von Elementen aus der Reihe
   [76]"Schwarzer Kunst-Stoff" - Fineliner auf Papier, Format ca. 90 x 70
   cm

   "dance" - Metallobjekt und Papier - Fineliner, Ausschnitt

   [77]Objekt[78]Zeichnung

   [79]Zeichnung

[80]Nähe und Distanz zeichnen

   [81]11. März 2018 [82]arie

   Ein 100 x 160 cm großes Papier, Ölkreide, Graphit:
   Zwei verschiedene Temperamente "erzeichnen" fast bis zur Berührung der
   Stifte ihren Raum. Nähe und Distanz - eine reizvolle Landschaft
   entsteht.

   Start: Wie groß wird mein Raum sein?

   Weiche, dicke runde Linien der Ölkreide begegnen den kantigen, blassen
   Graphitspuren.

   [83]Zeichnung

   [84]Fotografie

[85]Schwarzer Kunst-Stoff

   [86]4. März 2018 [87]arie

   Schlichtes, reizvolles Material einer Wandlung unterzogen. Eine
   fotografische Reihe. Teil des Beitrages [88]"Offene Werke".

   Der Stoff eines Regenschirms ...

   ...der mehr und mehr aufgelöst ...

   ... sich vom ursprünglichen Format verabschiedet.

   Die verzerrte Sicht eines elastischen Materials.

   [89]Fotografie

   [90]Video, [91]Zeichnung

[92]planloszeichnen

   [93]3. Dezember 2017 [94]arie

   Ähnlicher Aufbau wie beim Beitrag [95]"Wenn Luft in Bewegung gerät".
   Die Stifte sind an hängenden Stoffbahnen angebracht. Durch das bewusste
   Bewegen der Aufhängung entstehen reine "Planloszeichnungen".

   IFRAME: [96]https://player.vimeo.com/video/245614662

   [97]Spiel mit den Dingen[98]Video[99]Zeichnung

   [100]akrakadabra

   [101]Ausstellung

[102]30 Jahre Galerie Club Arte

   [103]18. November 2017 [104]arie

   Bilder, die in der Jubiläumsausstellung "30 Jahre Club Arte", im
   Moll-Gymnasium Mannheim, zu sehen waren.

   Eine kleine Geschichte verbindet sie:

   Mit "La Mer" eintauchen in die Vergangenheit.
   Seit mehr als 30 Jahren fleht das "Echo" auf dem Karton nach
   Beachtung.  "An einem Freitag" (dem 30.) beginnt, mit dem Zauberspruch
   "Abra Kadabra Simsala Bim", die 3 zu tanzen.  Sie sagt: "I'm not
   perfect" - die Null hat mich verlassen. Das schmückende Beiwerk"
   honoriert mit ihrer Anwesenheit das Gewesene.

   "La Mer"; Cyanotypie; 2017; ca. 15 x 20 cm

   "Echo - entstanden vor mehr als 30 Jahren"; Bleistiftzeichnung auf
   Karton; 1983/84; ca. 51 x 72,5 cm

   "An einem Freitag"; Cyanotypie; 2017; ca. 10 x 15 cm

   "I'm not perfect"; Kaltnadelradierung; 2-farbig,1/1; 2012; ca. 40 x 50
   cm

   "Schmückendes Beiwerk" - aus der Reihe "[105]some stills" 2017; echter
   Fotoabzug unter Acrylglas; 30 x 20 cm

   [106]Bleisatz[107]Cyanotypie[108]Fotografie[109]Zeichnung

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